Ralf Hasford
Wofür ich stehe
Wirtschaftsmediation · Strategiemoderation · Executive Mediation
Konflikte sind nicht das Problem. Ungeklärte Konflikte sind das Problem: Sie ziehen Entscheidungen in die Länge, machen Führung schwammig, blockieren Investitionen und vergiften Kommunikation.
Ich arbeite mit Menschen, die Verantwortung tragen – Gesellschafter, Geschäftsführungen, Vorstände und Amtsleitungen – wenn es wieder handlungsfähig werden muss. Vertraulich. Strukturiert. Ergebnisorientiert.
Handlungsfähigkeit herstellen
Ich glaube an Klarheit: Worum geht es wirklich? Was steht wirtschaftlich, menschlich und strategisch auf dem Spiel? Und welche Lösung hält auch dann, wenn der Alltag wieder Druck macht?
Meine Arbeit richtet sich auf drei Ziele:
• Entscheidungsfähigkeit herstellen (statt Endlosschleifen)
• Verantwortung sauber sortieren (Rollen, Mandate, Kompetenzen)
• Zusammenarbeit stabilisieren (Kommunikation, Regeln, Konfliktprävention)
Das Ergebnis soll nicht „gut klingen“, sondern funktionieren: in Meetings, in Gremien, im operativen Alltag.
Was ich tue – drei Säulen
1) Executive Mediation / Wirtschaftsmediation
Wenn Konflikte zwischen Gesellschaftern, in der Geschäftsführung oder im Vorstand Beschlüsse verhindern, wird Stillstand zum Geschäftsrisiko. In der Mediation klären wir Interessen, Erwartungen, Machtfragen und „unaussprechliche Themen“ so, dass am Ende eine tragfähige Vereinbarung steht.
Typische Anlässe:
- • Gesellschafterstreit und blockierte Beschlüsse
- • Führungskonflikte, Lagerbildung, Rückzug/Angriff
- • Nachfolge, Integration nach Übernahme, Rollen- und Verantwortungschaos
2) Strategiemoderation & Klausuren
Strategie braucht kein „Event“. Strategie braucht Entscheidung und Umsetzung. Ich moderiere Klausuren so, dass aus vielen Perspektiven eine priorisierte Richtung entsteht – inklusive Verantwortlichkeiten, Zeitplan und Übergang in die Zusammenarbeit im Alltag.
Typische Anlässe:
- • Strategieklausur von Vorstand/Geschäftsführung
- • Führungskräfte-Klausur nach Konflikt oder Reorganisation
- • Jahresklausur, Priorisierung, Maßnahmenpakete, Governance
3) Prävention & Konfliktmanagement
Manche Konflikte lassen sich vermeiden – nicht durch Harmonie, sondern durch Strukturen: Eskalationspfade, Gesprächsroutinen, klare Rollen, Feedback-Kultur und Frühwarnsignale. Damit Konflikte früh bearbeitet werden, bevor sie teuer werden.
Wie ich arbeite
Ich arbeite klar strukturiert – damit es für alle Beteiligten sicher, effizient und fair bleibt.
1) Klärungsgespräch & Mandat
Anliegen, Ziel, Beteiligte, Zeitfenster, Format. Wir klären, was „Erfolg“ konkret bedeutet – und was nicht verhandelbar ist.2) Vertrauliche Einzelgespräche (wenn sinnvoll)
Damit Perspektiven vollständig auf den Tisch kommen – ohne Gesichtsverlust.3) Gemeinsame Klärung im Plenum
Ich sorge für Balance, Redeanteile, Struktur – und für den Mut, die entscheidenden Punkte zu bearbeiten.4) Optionen entwickeln, bewerten, entscheiden
Nicht nur „Ideen sammeln“, sondern prüfen: Risiko, Kosten, Nebenwirkungen, Umsetzbarkeit.5) Vereinbarung & Umsetzungssicherung
Schriftlich, klar, realistisch – mit Follow-up, damit es im Alltag hält.
Als Arbeitskultur nutze ich gern den PDCA-Gedanken: planen, umsetzen, prüfen, nachsteuern – damit Ergebnisse nicht im Meeting enden.
Die Prinzipien meiner Mediation
- • Freiwilligkeit: Niemand wird gezwungen – Verständigung funktioniert nur aus eigener Entscheidung.
- • Vertraulichkeit: Was gesagt wird, bleibt geschützt. Das schafft Offenheit.
- • Neutralität / Allparteilichkeit: Keine Seite bekommt „Bonus“. Beide Perspektiven zählen.
- • Eigenverantwortung: Die Lösung entsteht nicht von außen – die Parteien entwickeln sie, ich strukturiere den Weg.
UNYCRA® – Zusammenarbeit und Beteiligung mit System
Viele Konflikte entstehen dort, wo Beteiligung unklar ist: Wer darf mitreden, wer entscheidet, wer trägt das Risiko?
Mit UNYCRA® verbinde ich Zusammenarbeit und Beteiligung in einem strukturierten Vorgehen – besonders in Projekten mit vielen Stakeholdern und hoher Erwartungslast. Der Kern: klare Ziele, Rollen, Informationsfluss und eine Beteiligungsarchitektur, die im Alltag tragfähig bleibt.
Erfahrung und Blick auf Organisationen
Ich kenne Organisationen nicht nur aus der Theorie. Ich habe in unterschiedlichen Rollen gearbeitet – vom operativen Alltag bis zur Leitungsebene – und begleite seit Jahren Menschen in Unternehmen, Verbänden und öffentlichen Strukturen.
Aus über 250 begleiteten Fällen und Formaten habe ich eine klare Erfahrung mitgenommen: Konflikte lösen sich nicht durch mehr Meetings. Sie lösen sich durch bessere Klärung, saubere Verantwortung und verlässliche Vereinbarungen.
(Hinweis: Bei Bedarf arbeite ich mit Rechtsanwälten, Steuerberatern oder weiteren Fachleuten zusammen. Mediation ersetzt keine Rechtsberatung.)
So erreichen Sie mich
Ralf Hasford – Mediation + Moderation Hasford
Goßlerstraße 22 · 12161 Berlin
E-Mail: moderation@hasford.de
Telefon: +49 30 2363 9390 · Mobil: +49 1511 150 9766
Aus meiner Arbeit
[Da ich allen meinen Kunden Diskretion zusichere, sind die drei Cases anonym und ohne Zeitangaben.]
Mini-Case 1: Gesellschafterstreit – wenn Beschlüsse nicht mehr möglich sind
Ausgangslage
In einer mittelständischen Gesellschaft waren zwei Gesellschafter seit Monaten im offenen Konflikt. Formal gab es klare Rollen – faktisch blockierten Misstrauen und gekränkte Erwartungen jede Entscheidung. Investitionen wurden vertagt, Führungskräfte bekamen widersprüchliche Signale, Projekte liefen ohne Priorisierung weiter.
Vorgehen
Nach Mandats- und Vertraulichkeitsklärung folgten vertrauliche Einzelgespräche, danach strukturierte gemeinsame Sitzungen. Im Fokus standen die eigentlichen Treiber: Machtbalance, Risikoempfinden, Anerkennung, Informationshoheit – plus die Frage, welche Entscheidungen zwingend in die Runde gehören und welche delegierbar sind.
Ergebnis
• Wiederherstellung der Beschlussfähigkeit (definierte Entscheidungsregeln + Eskalationspfad)
• Schriftliche Vereinbarung inkl. Zuständigkeiten, Informationsroutinen und Zeitplan
• Entlastung der operativen Führung durch klare Handlungsräume
Wirtschaftlicher Nutzen
Entscheidungszeiten sanken spürbar, Prioritäten wurden wieder steuerbar – die Organisation stoppte den teuren „Stillstand im Dauerbetrieb“.
Mini-Case 2: Führungskonflikt – Lagerbildung und Kommunikationsabbruch
Ausgangslage
In einer Organisation eskalierte ein Konflikt zwischen zwei Führungskräften. Teams orientierten sich an „ihren“ Lagern, Meetings wurden zur Bühne, Absprachen versandeten. Erste Leistungsträger signalisierten Wechselabsicht, die Stimmung wurde zynisch, die Kommunikation passiv-aggressiv.
Vorgehen
Zuerst wurde der Auftrag klar gezogen: Was muss im Verhältnis der Führungskräfte geklärt werden – und was gehört in die Teamstruktur? Nach Einzelgesprächen und einem moderierten Klärungstermin wurden konkrete Reibungspunkte bearbeitet: Entscheidungswege, Schnittstellen, Erwartungen an Loyalität, Umgang mit Fehlern, Gesprächsregeln. Danach ein Follow-up zur Umsetzung.
Ergebnis
• Vereinbarte Kommunikations- und Konfliktregeln für den Führungsalltag
• Klare Schnittstellen: Wer entscheidet was, wer informiert wen, bis wann?
• Wieder arbeitsfähige Meetings: weniger Nebenkriegsschauplätze, mehr Ergebnis
Wirtschaftlicher Nutzen
Weniger Reibungsverluste, weniger Rework, spürbar bessere Anschlussfähigkeit der Teams – und ein stabilisiertes Signal an Leistungsträger.
Mini-Case 3: Strategieklausur nach Krise – vom Schock zur Richtung
Ausgangslage
Nach einer Krise (Reorganisation, Marktbruch oder interner Vorfall) war die Führung verunsichert. Es gab viele Initiativen, aber keine klare Priorität. Unterschiedliche Deutungen der Lage führten zu widersprüchlichen Entscheidungen. Gleichzeitig stand die Organisation unter hohem Erwartungsdruck von Mitarbeitenden, Kunden und Stakeholdern.
Vorgehen
In einem Vorgespräch wurden Zielbild und Ergebnislogik definiert: Was muss nach der Klausur entscheidbar sein? In der Klausur selbst: Lagebild synchronisieren, Risiken offenlegen, Optionen entwickeln und konsequent priorisieren. Am Ende: Maßnahmenpakete mit Verantwortlichkeiten, realistische Zeitfenster und eine Umsetzungs-Governance (inkl. Regelterminen und Nachsteuerung).
Ergebnis
• Gemeinsames Lagebild + klare Zielarchitektur
• Priorisierte Maßnahmenpakete (inkl. „Stop-doing“-Liste)
• Verantwortlichkeiten, Zeitplan und Nachsteuerungsrhythmus – schriftlich fixiert
Wirtschaftlicher Nutzen
Die Organisation gewann Tempo zurück: weniger Aktionismus, mehr Fokus. Die Führung konnte wieder kohärent kommunizieren und Entscheidungen konsequent umsetzen.
